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Coaching & Beratung

Coaching hat seinen Ursprung in der Sportpsychologie, wobei es um die Beratung und Betreuung eines Sportlers während des Trainings und des Wettkampfes ging. Inzwischen ist es eine Methode der Personalentwicklung, also die professionelle Beratung im beruflichen Kontext. Ein Coach hilft, Entwicklungsfelder zu finden oder auch Problemfelder zu identifizieren und zu klären. Er unterstützt bei Neuorientierungsprozessen, Persönlichkeits- und/oder Verhaltensveränderungen und diese zu trainieren, um passende berufliche Position zu gestalten oder zu finden. Der Coach fungiert als „sozialer Spiegel“ und gibt dem Kunden eine detaillierte Rückmeldung zu dessen Verhalten. So soll der Kunde optimal auf die ihm bevorstehenden Aufgaben vorbereitet und während deren Bewältigung begleitet werden. Coaching ist immer zielorientiert. Die Berufsberatung ist übrigens in der Regel als Weiterbildungsmaßnahme steuerlich absetzbar!

Aber auch im privaten Kontext kann man auf der Suche nach Zielen oder Konfliktlösungen Hilfe benötigen bzw. Unterstützung bei deren Umsetzung (z.B. Paartherapie, Familientherapie, Neuorientierung nach Scheidung). Dann ist die psychologische Beratung gemeint. Der Prozess ist auch hier: Diagnostik, zielgerichtete Intervention und Evaluation.

Die ehemalige Vizepräsidentin des Bundes Deutscher Psychologen Frau Bethlehem nahm im Coaching-Magazin 2/2010 Stellung zu der Frage, ob Psychologen die besseren Coaches sind. Ihr Fazit: „Allein eine grundständige Ausbildung (das Psychologiestudium) bietet die Voraussetzung für die Beherrschung psychologischen Fachwissens und die damit verbundene Fähigkeit zur flexiblen Entwicklung von Interventionsmethoden und zur Evaluation der eigenen Arbeit. Das ist der Unterschied zwischen Coaches und psychologischen Coaches – und damit das Alleinstellungs- und Qualitätsmerkmal der Letztgenannten.“

Angebote wie Coaching & psychologische Beratung  werden nicht von Krankenkassen erstattet. Sie gelten als Lebensberatung, nicht als Heilkunde, da in der Regel keine psychischen Erkrankungen, sondern soziale Probleme im Vordergrund stehen. Diese Beratungsleistungen müssen deshalb privat bezahlt werden.